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Redebeitrag des
FDP-Fraktionsvorsitzenden Manfred Breiter Ich denke über das Ziel dieser Resolution besteht
weitgehend Einigkeit. Wir erwarten, dass die negativen finanziellen Folgen
von Reformen und Gesetzen nicht immer zu Lasten der Kommunen gehen. Dies gilt auch für die Steuerreform. Die FDP-Fraktion begrüßt eine Steuerreform. Sie ist
nötig. Steuerentlastungen müssen sich aber aus der Reform finanzieren
und nicht über Einnahmeausfälle bei den Kommunen. Darauf habe ich
bereits in meiner Rede zum Haushalt 2010 hingewiesen. Meine Damen und Herren, ich sagte bereits, über das Ziel des SPD-Antrages
besteht weitgehend Einigkeit.
1.
Die
Formulierung der ersten drei Absätze ist nicht besonders glücklich. Wir
halten unseren Vorschlag für griffiger. Auch sollten wir uns bei einer
Resolution an den offiziellen Sprachgebrauch halten. Bezeichnungen wie
rot-grün oder schwarz-gelb sind sicher in Diskussionen üblich, haben
aber nichts in einer Resolution zu suchen.
2.
Die Forderung, an der Gewerbesteuer festzuhalten,
lehnen wir ab. Es ist gerade die Gewerbesteuer, die heute für viele
Kommunen Haupteinnahmequelle ist, aber gleichzeitig erhebliche
Unsicherheiten in sich birgt.
Bei rückläufigen Gewinnen oder
wirtschaftlichen Schwierigkeiten der Betriebe führt dies unmittelbar zu
Einbrüchen bei den kommunalen Einnahmen.
3.
Die
Forderung an die Landesregierung, die Kürzung des kommunalen
Finanzausgleichs zurückzunehmen, ist lobenswert aber aussichtslos. Die
Regierungsfraktionen in Kiel haben bereits unmissverständlich erklärt,
dass sie sich derzeit dazu nicht in der Lage sehen. Sie haben aber
zugesagt, keine weiteren Kürzungen mehr vorzunehmen. Es macht daher
keinen Sinn Forderungen zu erheben, die keine Aussicht auf Erfolg haben. Ich bitte Sie daher um Unterstützung unserer Fassung
der Resolution.
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