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Redebeitrag
des Fraktionsvorsitzenden Manfred Breiter
Herr Kreispräsident, meine sehr verehrten Damen und Herren, die Aufstellung eines ausgewogenen Haushalts ist
unter den schwierigen Rahmenbedingungen Jahr für Jahr ein Kraftakt für
Verwaltung und Selbstverwaltung. Der Gestaltungsspielraum ist durch
gesetzliche Vorgaben erheblich eingeschränkt und natürlich verfolgen die
im Kreistag vertretenen Parteien nicht immer die gleichen politischen
Schwerpunkte. Meine sehr verehrten Damen und Herren, Kürzungen bei den freiwilligen Leistungen hat der
Kreistag bereits im Jahr 2003 beschlossen. Und eine weitere Reduzierung
der Ausgaben für Investitionen im Bereich Schulen, Straßen und Radwege
ist kaum noch zu vertreten. Meine Damen und Herren, Um hier keine Missverständnisse
aufkommen zu lassen. Die FDP ist kein Befürworter von Großkreisen. Schon
gar nicht wenn die Entscheidung den Menschen übergestülpt wird. Trotzdem
hat sich die
FDP-Kreistagsfraktion in der letzten
Wahlperiode für eine Fusion mit dem Kreis Plön ausgesprochen. Die
Begründung dafür will ich hier nicht wiederholen. Aber die Vorteile
überzeugten und wurden konkret benannt. Typische Nachteile einer zu
großen und anonymen Institution waren nicht zu befürchten. Meine sehr verehrten Damen und Herren, Dies engt den Spielraum für eine schnelle Rückführung
der Verschuldung des Kreises zusätzlich ein. Selbst die Erhöhung der
Kreisumlage hat nicht in dem erhofften Umfang zur Entlastung geführt.
Stattdessen verzeichnen wir im zweiten Nachtragshaushaltsplan 2009 einen
weiteren Anstieg der Verschuldung für Investitionen um rd. 1,66 Mio. €. Gleichwohl können immer wieder Situationen eintreten,
die unvorhergesehen eine finanzielle Beteiligung des Kreises erfordern.
Ein Beispiel ist das Konjunkturpaket II. Eine Weigerung zur
Mitfinanzierung wäre zu Lasten der klein- und mittelständischen Betriebe
und deren Beschäftigten gegangen. Kritik ist allerdings an dem Verfahren angebracht. Der Bund beschließt ein Konjunkturprogramm, das Land die dazugehörigen Richtlinien und verpflichtet gleichzeitig die Kreise zur Mitfinanzierung. Wenn der Bund Konjunkturprogramme auflegt, dann soll er sie auch finanzieren, ohne gleichzeitig die Haushalte der Kommunen zu belasten.
Meine Damen und Herren,
abschließend darf ich feststellen, dass die FDP-Fraktion der vorgelegten Eckwerteempfehlung zustimmt.
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