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FDP-Kreistagsfraktion formuliert Anregungen und Bedenken zum
Planfeststellungsverfahren für den vierstreifigen Ausbau der B 207
zwischen Heiligenhafen Ost und Puttgarden
Im Zuge des Planfeststellungsverfahrens für den vierstreifigen Ausbau
der B 207 zwischen Heiligenhafen Ost und Puttgarden hat die FDP-Kreistagsfraktion
erneut den gleichzeitigen Bau einer zusätzliche Querung des Fehmarnsund
gefordert.
In einem Schreiben an den für das
Anhörungsverfahren zuständigen Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr
Schleswig-Holstein hat der Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion,
Manfred Breiter, nochmals auf die bereits von vielen Seiten erhobenen
Bedenken gegen eine Ausklammerung der Sundquerung hingewiesen. Es sei
nicht vorstellbar, so Breiter, dass ein ordnungsgemäßer Verkehrsfluss
gewährleistet werden könne, wenn von beiden Seiten eine vierspurige
Straße auf die zweispurige Fehmarnsundbrücke zulaufe, die auch noch von
Radfahren und landwirtschaftlichen Fahrzeugen genutzt werde.
Die FDP sei davon überzeugt, dass für eine
zusätzliche Querung nur ein Tunnel in Frage komme. Die Fehmarnsundbrücke
müsse im Landschaftsbild erhalten bleiben da sie unter Denkmalschutz
stehe und für Schleswig-Holstein ein Wahrzeichen darstelle. Weiterhin
würden eine Tunnellösung auch die bestehenden Verkehrsprobleme lösen,
die immer wieder durch die Sperrung der Brücke bei Sturm entstehen.
Breiter nannte aber noch einen weiteren wesentlichen Punkt. Wenn, wie
derzeit absehbar, die Fehmarnbelt-Querung mittels eines Absenktummels
realisiert werde, biete es sich geradezu an, auch die Sundquerung mit
diesen Tummelelementen zu bauen. Neben der Vermeidung von jahrelangen
Verkehrsproblemen am Fehmarnsund, wäre auch eine beträchtliche
Kostenreduzierung durch die bereits vorhandene Baustellen- und
Produktionsstätteninfrastruktur erreichbar, stellte Breiter abschließend
fest.
Ausbau der Stromnetze ist eine großen Herausforderung
Die Bundesrepublik Deutschland hat sich für die Energiewende und damit
für den Ausstieg aus der Atomenergie entschieden. Dies wird von der
überwiegenden Mehrheit unserer Bevölkerung auch so gewünscht.
Als alternativer Energiequelle kommt nun der Windenergie eine besondere
Bedeutung zu. Ostholstein zählt dabei zu den wichtigsten
Erzeugerregionen.
Die Ausweisung neuer Eignungsgebiete für Windenergie und der Bau
weiterer Windräder macht aber nur dann Sinn, wenn der erzeugte Strom
auch dorthin gelangt wo er gebraucht wird.
Daher kommt dem Ausbau der Stromnetze eine besondere Priorität und
Aktualität zu. Dies gilt in besonderem Maße auch für den Kreis
Ostholstein.
Es ist absehbar, dass es durch den Ausbau der erforderlichen
Stromtrassen zu Beeinträchtigungen kommen wird. Diese gilt es für die
Menschen und die Natur so gering wie möglich zu halten. Ganz werden sie
allerdings wohl nicht zu vermeiden sein.
Es daher wichtig, dass die Betroffenen die vom Kieler
Wirtschaftsministerium angebotenen Informationsmöglichkeiten nutzen und
frühzeitig, noch vor dem vorgeschriebenen Beteiligungsverfahren, ihre
Anregungen und Bedenken einbringen.
Wir alle würden uns wünschen, dass die Stromtrassen unter der Erde
verlaufen. Nach Aussagen von Experten, nicht nur des künftigen
Netzbetreibers, ist die Erdverkabelung von 380 KV Leitungen noch nicht
erforscht und damit auch nicht genehmigungsfähig. Daher müssen wir uns
an dem Machbaren orientieren. Es geht jetzt darum, im Interesse der
beschlossenen Energiewende den Netzausbau in einem geordneten Verfahren
beschleunigt umzusetzen. Dabei muss die Beteiligung der Bürger, Kommunen
und Verbände gewährleistet sein.
Manfred Breiter
Vorsitzender der
FDP-Kreistagsfraktion
31.August 2011
FDP-Kreistagsfraktion besucht Gut Farve
Die FDP-Kreistagsfraktion informierte sich vor Ort über das in der
Teilfortschreibung des Regionalplanes für den Planungsraum II
ausgewiesene Eignungsgebiet für Windenergienutzung im Bereich des Guts
Frarve.
Die Eigentümer, Cristian Prinz von Waldeck und seien Ehefrau, führten
die FDP-Vertreter zu den ausgewiesenen Flächen und erläuterten ihre
Vorstellungen.
Prinz von Waldeck kritisierte die im Regionalplanentwurf vorgesehene
Höhenbegrenzung der Anlagen auf 100 Meter. Das Innenministerium hat in
seinem Entwurf dafür denkmalrechtliche Belange angeführt.
Text und Bilder
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13.Juli 2011
FDP bekennt sich zu den Bundeswehrstandorten in Ostholstein
Die von Verteidigungsminister Thomas de Maiziere angekündigten
Entscheidungskriterien für die Schließung von Bundeswehrstandorten
können nicht das letzte Wort sein. Die Anzahl der Bundeswehrsoldaten im
Verhältnis zur Bevölkerung ist kein überzeugendes Kriterium, schon gar
nicht das einzige.
Die Bundeswehr stellt für die jeweilige Region einen erheblichen
Wirtschaftsfaktor dar. Auch wenn dies nicht Zweck der Bundeswehr ist, so
muss er doch in die Entscheidung einbezogen werden.
Neben strategischen Gesichtspunkten, die heute sicher nicht mehr die
Bedeutung haben wie in der Vergangenheit, müssen eben auch
strukturpolitische Fragen sowie Eignung und Zustand der Liegenschaften
in die Entscheidung einbezogen werden. Gleiches gilt für die Akzeptanz
der Bundeswehr bei der Bevölkerung.
Alle diese Kriterien erfüllen die Bundeswehrstandorte in Ostholstein.
Putlos mit seinem einzigartigen Schieß- und Übungsplatz, das
Einsatzausbildungszentrum Schadensabwehr der Marine in Neustadt mit
seinen technischen Einrichtungen und das Aufklärungsbataillon 6 Holstein
in Eutin, das mehrfach Auslandseinsätze in Afghanistan durchgeführt hat.
Grundsätzlich ist auch die Forderung des FDP-Landesvorsitzenden, Jürgen
Koppelin MdB, im Bundestag Hauptberichterstatter für den
Verteidigungsetat, zu unterstützen. Koppelin fordert eine Verkleinerung
des Verteidigungsministeriums und den damit verbundenen Umzug des
Ministeriums von Bonn nach Berlin sowie eine Verkleinerung vieler von
der Bundeswehr ausgelagerter Dienste mit insgesamt 105000 Mitarbeitern.
Manfred Breiter
Vorsitzender der
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Veranstaltung am 08. März
2011 in Oldenburg/Holstein zu dem Thema:
Wie steht es um unsere Lebensmittelqualität?
Futtermittelskandal und seine Folgen
In seiner Begrüßung sagte der Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion
Manfred Breiter, es sei ihm nicht leicht gefallen, eine passende
Überschrift für das Thema des heutigen Abends zu finden. Zu
vielschichtig sei die öffentliche Diskussion über die Ursachen und über
die Vorschläge zur Vermeidung derartiger Fehlverhalten einzelner
schwarzer Schafe in unserer Gesellschaft.
Breiter wies noch einmal darauf hin, dass die Dioxinfunde in
Futtermitteln zum Jahreswechsel die Menschen sehr beunruhigt und
verunsichert haben. Ursache dafür war, dass ein Betrieb kriminell
gehandelt hat, in dem er technische Fette zur Futtermittelherstellung
verwendete.
Die leittragenden dieses ungesetzlichen und unmoralischen Handelns seien
die Verbraucher und die Bauern.
Die Verbraucher, weil sie verunsichert sind und nicht wissen, welche
Lebensmittel noch unbelastet sind.
Die Bauern, weil sie ihre tierischen Erzeugnisse teilweise nicht mehr
absetzen konnten, zusätzlich ein erheblicher Preisverfall eingetreten
ist und sie damit große finanzielle Verluste hinnehmen mussten.
Auch wenn es um das Thema ruhiger geworden sei, so sei es doch nicht aus
der Welt, stellte Breiter fest. Wichtig sei jetzt, das Vertrauen der
Verbraucher wieder zurückzugewinnen. Dies könne in erster Linie durch
Information und Transparenz geschehen.
Die FDP-Ostholstein wolle mit dieser Veranstaltung einen kleinen Beitrag
dazu leisten, sagte Breiter. Er freue sich, dass mit der
FDP-Bundestagsabgeordneten Dr. Christel Happach-Kasan, mit Ulrich
Goullon vom Bauernverband Schleswig-Holstein, Gudrun Köster von der
Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein und Dr. Wolf Vogelreuter,
Fachdienstleiter für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit beim
Kreis Ostholstein, eine sehr kompetente Diskussionsrunde für diese Thema
gefunden wurde.
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Notruf Ostholstein ab
2012 finanziell besser abgesichert
Auf Anfrage des Vorsitzenden der FDP-Kreistagsfraktion zur künftigen
Förderung der Beratungsstellen für Frauen und Mädchen durch das Land
Schleswig-Holstein bestätigte das Ministerium für Justiz, Gleichstellung
und Integration (MJGI), dass es ein neues Finanzierungskonzept vorgelegt
habe.
Danach werde ab dem Jahr 2012 die Förderung der Frauenhäuser und die
Landesförderung der Frauenberatungsstellen im Finanzausgleichsgesetz
zusammengefasst und der so entstehende Gesamtansatz um ca. 0,5 Mio. €
gekürzt. Trotzdem solle jede Frau in Schleswig-Holstein, die häusliche
Gewalt erlebt hat, auch zukünftig adäquate Hilfe erhalten.
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, habe das MJGI ein
Finanzierungskonzept zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit der
Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen vorgelegt. Die Umsetzung dieses Konzepts führe dazu, dass sich die Landeszuschüsse für den Notruf Ostholstein ab dem Jahr 2012 um knapp 10000,- € erhöhen. Dies setze allerdings voraus, dass auch die Kommunen ihre Förderung beibehalten oder erhöhen.
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Auf Einladung der FDP-Kreistagsfraktion besuchte der Abgeordnete Blumenthal am 14. Juli 2010 Einrichtungen in Ostholstein. Begleitet wurde er dabei von Mitgliedern der FDP-Kreistagsfraktion. Sebastian Blumenthal gehört seit 2009 dem Deutschen Bundestag an. Er ist dort Mitglied in den Ausschüssen für Arbeit und Soziales und für Kultur und Medien. Ferner vertritt Blumenthal die FDP-Bundestagsfraktion in der Enquete-Kommission „Internet und Digitale Gesellschaft“. Folgerichtig galt bei dem Besuch auch sein besonderes Interesse diesen Themenbereichen. Deutlich beeindruckt zeigte er sich von der Arbeit der Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft in der Trägerschaft des Kinderschutzbundes, Kreisverband Ostholstein, die Maßnahmen für arbeitslose Hartz IV-Bezieher durchführt und Sozialkaufhäuser an verschiedenen Orten in Ostholstein betreibt. Der Geschäftsführer des Kinderschutzbundes, Bernd Heinemann, stellte die Einrichtung vor. Dabei ging er ausführlich auf die Problematik des zu betreuenden Personenkreises ein. Insbesondere bemängelte er, dass von der Politik die Tragweite der auf die Gesellschaft zukommenden Folgen von Kinderarmut, der oft fehlenden Zuwendung und Erziehung im Elternhaus, noch nicht ausreichend wahrgenommen wird.
Der Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft, Claus-Peter Weiterhin wiederholte er seine Forderung nach leistungsfähigen Internetverbindungen im ländlichen Raum. Diese würden zunehmend zu einem Standortkriterium für Unternehmen. Der Abgeordnete Blumenthal konnte keine baldige und vollständige Lösung dieses Problems in Aussicht stellen. Die Kosten dafür lägen außerhalb jeder Möglichkeit, die der Bundesregierung zur Verfügung steht.
Den Abschluss des Besuchstages bildete eine Diskussionsrunde mit
Mitgliedern
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Appell an die Landesregierung zum Erhalt der medizinischen
Fakultät Zur Begründung des gemeinsamen Appells aller Fraktionen im ostholsteinischen Kreistag führt der Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion Folgendes aus: Niemand kann ernsthaft bestreiten, dass drastische Maßnahmen zur Konsolidierung des Landeshaushalts notwendig sind. Und jedem musste klar sein, dass dies nicht ohne schmerzhafte Einschnitte in vielen Bereichen gehen wird. Die FDP-Kreistagsfraktion begrüßt ausdrücklich die konsequenten Konsolidierungsbemühungen der Landesregierung. Sie hält auch nichts davon, dass dieses Sparpaket an jeder beliebigen Stelle wieder aufgeschnürt wird. Festzustellen ist allerdings, dass dieses Paket Maßnahmen enthält, die dringend korrigiert werden müssen. An erster Stelle steht hier die geplante Schließung der medizinischen Fakultät der Universität zu Lübeck. Die FDP-Kreistagsfraktion beteiligt sich daher an dem gemeinsamen Appell an die Landesregierung, dieses Vorhaben nicht umzusetzen. Und dies nicht weil es von allen Seiten Proteste hagelt. Die gibt es immer, wenn bestehende Strukturen oder Ansprüche angetastet werden sondern, weil die Argumente, die gegen die Schließung der medizinischen Fakultät sprechen, sachlich fundiert sind. So hat sich eine Vielzahl von Persönlichkeiten und Institutionen zu Wort gemeldet, die nicht in dem Verdacht stehen, gegen jeden und alles zu protestieren. Wenn zum Beispiel die IHK zu Lübeck darauf hinweist, dass es in der Region von Fehmarn bis Lauenburg 1000 Unternehmen in der Medizin, der Medizintechnik und dem Gesundheitswesen gibt, die 23000 Menschen beschäftigen, dann wird deutlich, dass der Wegfall der Medizinerausbildung in Lübeck weit reichende Folgen für den Bestand des Universitätsstandorts Lübeck und damit für die gesamte Region hat. Unterstrichen wird diese Aussage noch dadurch, dass nahezu 30% dieser Unternehmen gemeinsame Projekte mit der Uni Lübeck durchführen. Die FDP-Kreistagsfraktion unterstützt daher ausdrücklich die Bemühungen um den Erhalt der medizinischen Fakultät der Universität zu Lübeck. Manfred Breiter Fraktionsvorsitzender |
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